Groß und bestimmt nicht Artig !

Antennenwelse – Pimelodidae

Die Pimelodiden ( Antennenwelse ) sind in Mittel -und Südamerika weit verbreitet . Mit weit über 300 Arten stellen sie eine der größten Familien der Welse dar. Es gibt große Exemplare wie Brachyplatystoma filamentosum die gute 300cm Körperlänge und 200 Kilo erreichen können aber auch sehr kleine Arten wie einige Tatia oder Centromochlus Arten die nur 3-4cm erreichen. Die größeren Flusswelse sind vorwiegend Nachtaktiv, wo sie aus Ihren Verstecken kommen um Beute zu machen. Zu denen zählen z.B. Brachyplatystoma, Paulicea, Phractocephalus, Sorubimichtys, Pseudoplatystoma, Leiarus und viele mehr .  Aber auch die meisten kleinbleibenden Arten sind wenig Tagaktiv. Zu Ihnen zählen Pimelodus, Pimelodella, Brachyrhamdia, Rhamdella, Microglanis, Centromochlus uvm. Zu den sehr verstecktlebenden Arten zählt besonders die Art  Pseudopimelodus. Sie kommen nicht einmal am Tag zur fütterung heraus . Meistens muss man sie direkt an Ihrer Höhle füttern. Man sollte aber auch die kleinsten Arten nicht unterschätzen, denn auch sie fressen ein Aquarium mit kleineren Salmlern oder Bärblingen ganz schnell leer. Die Nachtaktiven Arten können auch schnell mal Nachts unruhe in ein eigentlich ruhiges Becken bringen. Der größte Teil der Antennenwelse brauchen dringend Wurzeln oder Höhlen um sich zurückziehen zu können. Eine Temperatur von etwa 25-32 Grad ist für fast alle Pimelodiden ausreichend.  Mit Ausnahme die Gattung Brachyplatystoma benötigt höhere Temperaturen von mind. 28 Grad um sich „richtig“ wohl zu fühlen. Die Ernährung ist eigentlich oft kein Problem . Jungtiere fressen fast immer gern lebende weiße oder rote Mückenlarven.Nach einer 3-4 Wöchigen „Einlaufphase“ kann dann auf totes Futter umgestellt werden. Manche Arten stürzen sich aber schon in Ihrer „Kindheit “ auf kleingeschnittene Stinte oder Fischfilet. Einige Arten wie Brachyplatystoma filamentosum und rousseauxii ( ehem. flavicans ) sind sehr schreckhaft und stoßen sich so sehr die Schnauzen an den Scheiben des Aquariums das eine „Krümmung“  unausweichlich ist, die sich nicht wieder zurückbildet. Am besten ist es sie Allein aufzuziehen bis sie die 20-25cm Körperlänge erreicht haben und somit nicht ganz so stoßanfällig sind.

Enrico Richter

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