Groß und bestimmt nicht Artig !

Beiträge mit Schlagwort “Brachyplatystoma

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Die Galerie füllt sich …….

Sorubim lima 800 Potamotrygon sp Pearl 800 Pimelodus sp Peru 800 Megalonema platycephalum 800 Megadoloras uranuscopus 800 Luciopimelodus pati 800 Hemisorubim platyrhynchus 800 Exallodontus aguanai 800 Duopalatinus peruanus 800 Brachyplatystoma rousseauxii juv 800 Brachyplkatystoma vaillantii juv 800 BD 1 Potamotrygon sp Pearl 2


Brachyplatystoma tigrinum

Brachyplatystoma tigrinum zählt wohl zu den schönsten Flusswelsen überhaupt und wird doch bei Händlern, die Raritäten anbieten, oft gehandelt. Diese Art gehört leider nicht zu den billigsten Raubwelsen. Die übliche Größe der importierten Tiere liegt etwa zwischen 5 cm und 20 cm. Diese Welsart kann mit über 90 cm recht groß werden und wächst rasch heran. Oft wird von Agressivität gegenüber anderen Welsen berichtet, welches ich nur bestätigen kann. Öfter habe ich es schon im Laufe der Jahre probiert, sie mit anderen Arten, z.B. Brachyplatystoma, zu halten. Leider scheiterte der Versuch jedes mal wieder. Ich denke, es liegt an der territorialen Art dieser Welse. Ein besonderes Augenmerk ist wieder der Strömung zu widmen, da diese Welse aus trüben und extrem schnell fließenden Flüssen stammen und sich dort nur auf Ihre Tastsinne verlassen können und so bei Berührung der Barteln die vorbei schwimmende Fische erbeuten. Zur Laichzeit wandern B.tigrinum ebenfalls weite Strecken die Flüsse entlang. Es gibt sie in Peru (wo 90% der Importe herkommen), aber auch im Rio Madeira, wo sie etwas kontrastreicher gefärbt sein sollen. Dazu muss ich sagen, dass ich schon beide Varianten gepflegt habe und es schon einen kleineren Unterschied gibt, was die Färbung schwarz und weiß angeht. Es gibt aber auch größere peruanische Exemplare, die dem dann in nichts mehr nachstanden. Die Tiere aus Brasilien werden meist schon etwas größer angeboten .

Tja und die Fütterung sollte unbedingt nur alle 2 Tage oder besser alle 3 Tage durchgeführt werden. Und dann auch nur mäßig, da die Tiere sonst stark verfetten aufgrund der wenigen Bewegung. Temperaturen von 28-32 Grad sind kein Problem für die Tiere .

Brachyplatystoma aus Peru mit 10-12 cm

Brachyplatystoma tigrinum aus Peru mit 35 cm

Bis bald, Rico ….


Brachyplatystoma filamentosum

Brachyplatystoma filamentosum oder Filhote oder Piraiba, wie er auch von den Einheimischen genannt wird, stellt die größte Art der Pimeloden (Welse mit Barteln) dar. Sie können etwa 250-300cm bei einem Gewicht von max. 250 Kg. erreichen. Diese wirklich kapitalen Tiere sind wohl sehr selten geworden, was der starken Befischung in den letzten 20 Jahren zuzurechnen ist. Es gibt verschiedene Varianten von Brachyplatystoma filamentosum und alle werden nicht so riesig wie die gezeigten Bilder oder Videos im Internet. Gerade die Variante aus Peru wird garantiert nicht so groß. Vor einigen Jahren erstand ich ein junges Tier von Michael Böttner, welches nicht die 65cm in 5 Jahren überschritt.  Andere Halter dieser Welse erzählten ebenfalls vom langsamen Wachstum dieser Art aus Peru. Die Schwesterart Brachyplatystoma capapretum  früher öfter als B. filamentosum importiert) dagegen wuchs bei mir in einem Jahr bereits auf etwa 40cm und überschritt laut dem nachfolgenden Halter auch rasch die 80-90cm, was auch Bilder im Internet beweisen.

Hier ein paar Bilder kleiner Brachyplatystoma filamentosum aus Peru.

Jungtier mit etwa 4cm Länge.

Jungtier mit etwa 6-7 cm Körperlänge.

Jungtier mit etwa 10 cm.

Die Färbung dieser Art ist recht variabel und die Flecken verschwinden mit dem Heranwachsen so ab 25-30 cm Länge.

Danach folgt ein schöner blau-violetter Grundton mit herrlich glänzender Oberfläche .

Brachyplatystoma filamentosum kann sehr scheu reagieren, ist aber recht agil bei genügender Strömung .

Kleinere Tiere fressen gern weiße und rote Mückenlarven und erstaunlicherweise auch mit 5-7 cm schon kleingeschnittene Fischstückchen.

Dieses Tier misst etwa 20 cm .

Hier ein etwa 45-50 cm Exemplar welches ich vor einigen Jahren pflegte. Leider hatte dieses Tier im juvenilen Alter eine kleine Auseinandersetzung mit einer Seitenscheibe des Aquariums und trug so eine leicht deformierte Schnauze davon. Es schränkt das Tier aber in keinerlei Weise ein.

Da ich gerade wieder mehrere neue „Baby B. filamentosum“ zum Aufziehen pflege, und ich diesmal über ein ausreichend großes Becken verfüge, werde ich mir die Mühe machen und sie so groß ziehen, wie es mir möglich ist.

Ein Dank gilt hier an Ingo Seidel der mir die Tiere besorgt hat .

Bis bald

Rico


Galerie Flusswelse

Ich habe drei neue Galerien erstellt: Cichla, Raubsalmler, Rochen und Flusswelse.

Viel Spaß beim Stöbern.


Der Keulenkopfspatelwels – Brachyplatystoma platynemum

Brachyplatystoma platynemum BOULENGER, 1898 kommt in Bolivien, Brasilien, Peru, Venezuela undKolumbien vor. Die Fische erreichen eine Länge von etwa 70 cm.  Sie kommen ausschließlich in schlammigenund schnell fließenden Flüssen vor. Kleinere  Jungtiere benötigen zum Wohlbefinden extrem starke Strömungen,in denen sie auf  Steinen oder Wurzeln ihre abgeflachten, eckig wirkenden Barteln wie ein Spinnennetz ausbreiten, um erfolgreich Beute machen zu können. Keulenkopfspatelwelse besitzten ebenfalls ein sehr langes Filament an der Schwanzflosse. Große Tiere begeben sich auf große Laichwanderungen, auf denen sie sich in die Sümpfe Boliviens zurückziehen um Abzulaichen. Die Jungfische wandern wieder durch die verschiedenen Länder in den Lebensraum ihrer Eltern zurück. Brachyplatystoma platynemum hat eine langgestreckte Kopfform und ist die schlankste Art der Gattung. Die Welse werden in Brasilien Babao oder Barba chata und in Kolumbien Baboso oder Saliboro genannt. Zwischenzeitlich wurde die Art auch der Gattung Goslinea zugeordnet.Brachyplatystoma platynemum gilt als eine der schwierigsten Arten dieser Gattung. Größere Tiere ab 30-40cm neigen bei Transporten oder anderen Stresssituationen zu -sage ich mal- einem „Herzinfarkt“. Sie sterben einfach binnen weniger Minuten an dem vorhandenden Stress. Daher sollte man versuchen, sich diese Tiere lieber in kleineren Exemplaren (10-15 cm ) anzuschaffen. Sie sind sehr selten bei Importen aus Peru dabei und haben daher einen recht hohen Preis für Ihre Größe.

Jungtier von Brachyplatystoma platynemum mit 15cm .

 

 

Kleinere Tiere fressen meist ausschließlich weiße Mückenlarven, die in der starken Strömung treiben. Später, etwa ab 20cm, werden dann Stinte oder Dillis gefressen. Höhere Temperaturen ab 28 Grad, haben sich als sehr wichtig für die Eingewöhnung erwiesen .

Brachyplatystoma platynemum mit ca. 50cm Körperlänge .


Ein silberner Juwel – Brachyplatystoma rousseauxii

Brachyplatystoma rousseauxii (CASTELNAU, 1855)kommt in Brasilien, Peru und Kolumbien vor. Dort bewohnt die Art Schwarz-, Weiß- und Klarwasserflüsse. Die Fische können  1,5 m erreichen. Jungtiere meiden das schnell fließende Wasser und sind extrem heikel in der Eingewöhnung. Ein Großteil dieser „Juwelen“  wird im Aquarium aufgrund der starken Schreckhaftigkeitund der damit einhergehenden Verletzungen oft kein viertel Jahr alt. Die Fische zeigen einen silbrigen oder goldenen Glanz, so dass sie verchromt beziehungsweise vergoldet wirken. Ab einer Größe von etwa 30 cm kommt etwas mehr goldener Schimmer hinzu. Ab dieser Größe suchen sie vor allem die starke Strömung auf. Sie verhalten sich gegenüber anderen Arten meiner Erfahrung nachkeineswegs territorial. Im Aquarium sind sie stets in Bewegung, ruhen nicht auf ihren Bauchflossen und liegen sehr selten auf dem Bodengrund. Eher schweben sie wie ein Hai imposant durchs Becken. In Brasilien nennt mansie Dourada (die Goldene), in Peru Zungaro dorado undPlateado in Kolumbien. Die Art ist einer der wichtigstenSpeisefische in Südamerika.

Nun aber zu ,,Silbernen Juwel´´.

Jungtiere von Brachyplatystoma rousseauxi werden meistens in den Monaten Oktober bis Januar aus Peru zu uns Importiert . Leider sind sie oft gerade mal aus Ihrem ,,Dottersackalter´´ heraus und sind in schlechter bzw. „geschwächter“ Verfassung. Die kleinen fressen dann meistens nur weiße Mückenlarven und benötigen „unbedingt „hohe Temperaturen von 30-34 Grad . So umgeht man schnell auch den Parasitären Erkrankungen wie Ichty0 ( Weißpünktchen Krankheit ) . und der Stoffwechsel ist damit auch etwas angekurbelt . Ab etwa 15cm kann man kleine Stintstücken verfüttern . Man sollte bei der Aufzucht auf Beifische verzichten.

An sich ist die Art ab etwa 20-25cm recht einfach zu halten, nur schreckhaft bleibt sie leider auch im Adulten Alter.

Eine Endgröße im Aquarium, welches mehrere Kubikmeter für die längere Haltung haben sollte, wird sich etwa bei 100cm bewegen.

Mein Tier misst derzeit gute 65 cm .


Willkommen auf Amazon Predators !

Da das Internet wenig brauchbare Informationen sowie Bilder über folgende Fische bietet, soll es sich hier um Informationen über Flusswelse und Raubsalmler aus Südamerika handeln.

Ich werde bemüht sein dir hier stetig neue Infos mit Bildern über Raubfische aus Südamerika zu bieten .